N WIE NATRIUM

Der Mineralstoff Natrium steckt nicht nur in unseren Knochen, er steuert auch den Flüssigkeitshaushalt, sowie den Säure-Basen-Haushalt und ist an vielen Stoffwechselvorgängen beteiligt. Da er vom Körper nicht selbst gebildet werden kann, muss Natrium durch Lebensmittel zugeführt werden.

Die gängigste Form ist wohl mit Abstand Natriumchlorid, auch bekannt als Kochsalz, das in so ziemlich jedem verarbeiteten Lebensmitteln enthalten ist. Eine ausreichende Versorgung ist demnach schnell und einfach zu erreichen.

Im Durchschnitt nehmen wir etwa 6,5 bis 9g Salz pro Tag zu uns, die empfohlene Tagesmenge liegt jedoch bei maximal 6g – das entspricht etwa der Menge eines gestrichenen Teelöffels!

Eine zu hohe Natriumzufuhr über die Ernährung kann negative Folgen für die Gesundheit haben. Das Risiko an Bluthochdruck (Hypertonie) zu erkranken steigt, wenn viel Natrium zugeführt wird. Bluthochdruck gehört zu den wichtigsten Risikofaktoren für das Auftreten von Herz-Kreislauf-Krankheiten. Aus diesem Grund steigt durch eine erhöhte Natriumzufuhr indirekt auch das Risiko für Herz-Kreislauf- Erkrankungen.

Bei Säuglingen belastet eine zu hohe Natriumkonzentration zusätzlich die Nieren, deswegen sollte Kochsalz unter einem Jahr möglichst sparsam bis gar nicht eingesetzt werden! Alle nötigen Nährstoffe erhalten die Mäuse ja sowieso problemlos über Muttermilch oder Pre.
👉 Wer also möglichst genau wissen möchte, wieviel Salz er zu sich nimmt, sollte am besten selbst kochen, denn insbesondere Fertiggerichte enthalten viel verstecktes Salz 🧂

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