SAFTIGE BRATÄPFEL

Bratäpfel gehören für mich genauso wie Glühwein einfach zum Winter dazu! Die Zubereitung ist super einfach und der Geschmack himmlisch. Wenn sich der verführerische Duft von Äpfeln und Zimt im Haus verbreitet, ist Weihnachten nicht mehr fern.

Die richtige Apfelsorte

Nicht alle Äpfel sind zum Backen oder Kochen geeignet. Tafeläpfel schmecken roh besonders gut, einige Sorten entfalten ihr Aroma aber erst richtig beim Garen. Die Sorten Elstar, Gala, Braeburn, Granny Smith oder Gravensteiner Äpfel, aber auch Cox Orange, Fuji, Jonagold, Pink Lady und Golden Delicious eigen sich besonders gut für Kuchen, Bratäpfel und Co. Meine Lieblingssorte ist allerdings der säuerliche Boskop(auch Boskoop, Schöner von Boskoop), denn der Apfel behält seine Form und als Bratapfel lässt er sich leicht auslöffeln, ohne zu zerfallen.

Zimt

Zimt wird aus der getrockneten Rinde des Zimtbaumes gewonnen. Die Hauptanbaugebiete sind Sri Lanka, China und Bangladesch.

Das bräunliche Pulver ist nicht nur aromatisch, sondern auch gesund. Es ist reich an Antioxidatien und Kalium. In der richtigen Dosierung, kann es den Cholesterin- und Blutzuckerspiegel positiv beeinflussen. Es gibt 2 verschiedene Sorten, nämlich Cassia und Ceylon. Vor allem die Sorte Cassia enthält viel Cumarin, welches entzündungshemmend, beruhigend und krampflösend wirkt, allerdings ist bei der Dosierung Vorsicht geboten.

Die Sorte Ceylon, die auch gerne als Echtes Zimt bezeichnet wird, enthält hingegen viel weniger Cumarin und ist dadurch unbedenklich. Es ist die hochwertigere und feinere Zimtart und der Geschmack ist etwas milder. Wer also häufig und viel Zimt zu sich nimmt, sollte lieber auf Ceylon-Zimt zurück greifen.

Pass das Rezept gerne an deine Vorlieben an:

Bei den Gewürzen kannst du nach Belieben experimentieren. Versuchs doch nächstes Mal mit einem Hauch Nelke, Kardamom oder Anis. Auch Vanille passt hervorragend dazu. Du magst keine Rosinen? Kein Problem, versuch’s mal mit Cranberries. Auch getrocknete Aprikosen oder Feigen entfalten beim Backen ein köstliches Aroma.

Falls du kein Fan von Agavendicksaft bist, kannst du den auch einfach mit Reis- oder nussigem Ahornsirup ersetzen. Honig geht natürlich auch, dann wäre das Rezept allerdings nicht mehr vegan.

Und für alle die es eilig haben, noch der Schnelltipp! Gib die Äpfel einfach in ein mikrowellengeeignetes Gefäß und für 8-10min bei 600 Watt in die Mikrowelle!

Süße Grüße wünscht dir,
Nina

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